Sterben von geliebten Menschen

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Posted by Dirty Nurse on 29. July 2008 - 19:43 in Leben & Tod

Hallo da draußen,das Thema mit dem Sterben von geliebten Menschen und die trauer danach,ist nach meiner Ansicht das schlimmste was jemanden passieren kann,Bei mir ist es so meine Großmutter ist grausam an Darmkrebs gestorben,eine Woche lang konnte sie noch ohne Nahrung und Wasser leben,bevor sie starb,sie hatte so eine Lebensmut denn sie aber leider verlor,zumindest konnte man sich langsam verabschieden,so dumm das auch klingen mag,weil mein Großvater 3 Monate später einen Herzinfakt hatte und man sich nicht vereabschieden konnte,das ist nach meiner Ansicht noch schlimmer als jemanden beim sterben zuzusehen,aus dem Grund ,weil man sich nicht verabschieden kann,ich denke jeden Tag an sie und ich kann nach über einen Jahr sagen,das der Schmerz des Verlustes nicht aufgehört hat weh zu tun,die traurigkeit geht weiter.Ich fühle mit denen die fast 2 Geliebte Menschen nacheinander verloren haben.Genießt die Zeit mit denen die ihr liebt,sie kann schneller vorbei sein als man denkt.Seit diesen Erlebnissen und einschneidenten Schnitt in meinem Leben,sehe ich den Tod als Bestrafung der Hinterbliebenen an,auch wenn das zur Natur gehören mag.

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Lucifer99 on 2. December 2008 - 13:51
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Jemanden verlieren ist sehr schlimm

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schlimm egal wie alt, wie klug, oder wie schön er war. Ich habe auch einen geliebten Menschen verloren vor nicht all zu langer zeit und wenn ich dies schreibe wird mir schon komisch denn alles erinnert mich an in und es wird nie auf hören wenn ihr versteht was ich meine also ich meine damit der verlust kann Wochen Monate oder JAHRE her sein es ist immer gleich schlimm der gedanke daran

WinterMoon on 5. November 2008 - 18:29
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Traurer bewältigung und tränen

seit gegrüßt ja ich melde mich in diesem thema zuück denn möchte ich kurz erzählen...
wie ihr ja schon lesen konntet (ist schon recht lang her) habe ich mich das erste mal zu diesem thema geäussert... nun ja
vor ein paar tagen genauer am 31.10.2008 war ein eigentlich recht guter tag nämlich Helloween...
doch dieser tag war für mich wahrlich nicht gut und lustig erst recht nicht
an diesem tag war Geburtstag und totentag zu gleich
mein vater hatte an diesem tag geburtstag und dem entprechend habe ich mich zu ehren diesen tages verkrochen kein chat, kein telefon nur mein bett die decke und meine tochter
schon morgens zum frühstück zündete ich zwei kerzen an und im laufe des tages ließ ich meinem schmerz und den tränen freien lauf
sicher ist dies keine lösung vieleicht hätte ich auch nicht allein sein sollen an diesem tag doch... ich lebe noch und ich denke wenn die andren 364 tage vom alltag und den problem des lebens belagert werden sollte ich wenigstens diesen tag allen repekt zollen
und obwohl es nun schon 17 jahre her ist (ja ich hänge sehr an ihm) trifft es mich jahr für jahr wie eine faust.... er fehlt einfach und ich bin eben der meinung wenn ich schon zu feige bin sein grab zusuchen und zuBEsuchen (er wurde anonym beerdigt) dann sind diese zwei kleinen kerzen das mindeste was ich für ihn tun kann.
klar sind auch die tränen sicher nicht das was er sehen will aber wie hätte ich ihm sonst anders zeigen können das ich ihn vermisse

nun gut ich denke genug der worte wollte einfach nur mal wieder was dazu schreiben

Carpe Noctem WinterMoon

Still waiting for an Angel to come
To make all these Hurtful Events undone (In Strict Confidence)

Silence on 14. August 2008 - 23:58
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Die Frage, ob es besser ist

Die Frage, ob es besser ist wenn jemand schnell stirbt oder wenn es langsam ist habe ich mir schon oft gestellt...und ich bin zu keinem Ergebniss gekommen...
Meine Großeltern sind beide langsam gestorben, meinen Opa habe ich fast sterben sehen, ich war bei ihm im Krankenhaus und habe mir nur gedacht:der macht gleich seine Augen zu und nie wieder auf, als wir wieder zu Hause waren kam der Anruf aus dem Krankenhaus, er ist wenige Minuten nachdem wir gegangen waren gestorben, von ihm habe ich mich richtig verabschiedet, aber doc h denke ich, dass ein schneller plötzlicher Tod angenehmer gewesen wäre, auch meine Oma war lange krank bevor sie gestorben ist, sie habe ich am Ende nicht mehr gesehen, damals war ich noch eineinhalb Jahre jjünger als bei meinem Opa und meine Mum wollte, dass ich sie so in Erinnerung behalte wie ich sie von früher kannte...Am schlimmsten war es damals aber für meine Uroma, sie hatt am Abend der Beerdigung auch noch ihren Mann verlohren, von diesem Zeitpunkt an wollte sie nicht mehr leben, aber es hat noch fast zwei Jahre gedauert bis sie, kurz nach meinem Opa, auch gestorben ist...
Wo ich wirklich bewusst erlebt habe wie sich ein Mensch von einem verabschiedet war bei meiner besten Freundinn, sie hatte Krebs und es war klar, dass sie sterben würde und als wir uns das letzte mal gesehen haben war es irgendwie wie ein letzter Aschied, es war so ein gefühl, bei ihr war es auch so, dass ich wusste dass sie tot ist. Ich wollte am Tag vor ihrem Tod bei ihr anrufen, habe es aber nicht geschafft, am nächsten dann habe ich mir gedacht: wieso anrufen? Das hat doch keinen Sinn! In der Nacht auf diesen Tag war sie gestorben und ich wusste es...
Bei einer weiteren Person die ich verlohren habe war es besonders schwierig, es war mein kleiner Bruder, der nur drei Tage gelebt hat, allerdings davor ja auch schon 9 Monate bei uns war, damals schon irgendwie zum Teil der Familier wurde, bei ihm war es Begrüßung und Abschied auf einmal...
Ich kann nicht sagen was schlimmer war, jedenfalls vermisse ich alle immernoch und bilde mir vor allem bei meiner besten Freundinn irgendwie doch manchmal ein, dass sie noch lebt, auch wenn sie seit 4 Jahren Tod ist...ich vermisse sie immernoch...

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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. Guten Appetitt!

WinterMoon on 13. August 2008 - 23:07
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Schmerzen im Herzen

Der Tot ist das schlimmste was es im Leben gibt auch wenn er (leider) zum Leben dazu gehört...
Mein vater starb als ich sieben war und auch ich hatte keine chance mich zuverabschieden-wie auch??? erstmal wusste niemand das er was hatte (wenn er was hatte) und zu allem überfluss hatte er auch noch streit mit meiner Mutter!!! man hat ihn erst spät gefunden da war er schon fast drei monate tot! als meine mutter mir sagte das mein vater nicht mehr wieder kommen würde war ich sehr am boden (naja mit sieben versteht man die komische welt einfach nicht) später stieg in mir der glaube (vieleicht wars auch eher ein inniger wunsch,ich weiß es nicht) auf das er eines tages wieder bei uns vor der tür steht und alles sei gut (er war seemann und daher viel von zuhause weg) oft sah ich bei uns in dem stadtteil wo ich heute noch wohne einen mann der genau die selben sachen trug wie mein vater doch als ich dann langsam näher kam... naja ihr wisst sicher schon... und später wurde mir immer klarer das er tatsächlich tot war!!! es war schlimm ich hasste meine mutter dafür (dabei konnte sie nicht mal wirklich was dafür) naja und mit der zet wurde er mein menthor mein heiliger... ich liebte und vermisste ihn sehr wann immer es geschah... jedes jahr zu silvester um mitternacht wenn die raketen los gehen und die schiffe am hafen hupen steigen mir echt tränen in die augen und dann brauch ich erstmal meine zeit um wieder klar zuwerden naja und als meine tochter 2007 geboren wurde.... als ich nach 3stunden draussen war sah ich zuerst in den morgen himmel und dachte an meinen vater, mein freund meinte dann "ja schatz dein daddy ist stolz auf dich und unsere kleine..." so komisch das auch zusein scheint ich bin jetzt 24 und es ist echt ewig her aber noch immer ist mein dad das wichtigste in meiner welt...
ich weiß das er mich beschützt und mene träume bewacht (klingt als hätte ich mich nie damit abgefunden-vieleicht) aber so denke ich eben...

und das hält mich davon ab durchzudrehen...

WinterMoon

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ja ich glaube an engel....

--cryingheart-- on 14. August 2008 - 9:00
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das hast echt super

das hast echt super rübergebracht ... Respekt wenn Du Dich so mit Deinen Erlebnissen artikulieren kannst ...
C N
--cryingheart--

Su on 13. August 2008 - 21:33
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Man kommt nie über den Tod eines geliebten Menschen hinweg

Vor allem wenn noch so viele Fragen offen sind. Es ist 5 Jahre her, als mein Vater sich erhängte. Ich konnte mich nicht verabschieden. Und ich stelle mir immer die Frage, warum hat er es getan? Welche Geheimnisse hatte er. Ich kann nur vermuten, doch die Ungewissheit macht es noch schlimmer. Ich gehe sehr sehr selten auf den Friedhof - es ist zu schmerzhaft. Er hat mein Leben zerstört, manchmal hasse ich ihn und manchmal vermisse ich ihn. Er hatte unsere Familie zusammengehalten, doch seit dem er weg ist stehe ich alleine da. Kein Kontakt zur Mutter oder zum Bruder. Ihnen ist es egal, was ich denke und fühle, wie ich mein Leben gestalte. Und was mich ganz sehr traurig macht, selbst diese Gleichgültigkeit gegenüber meinem kleinen Sohn.

Dirty Nurse on 13. August 2008 - 22:28
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Hallo,ich finde es

Hallo,ich finde es wahnsinnig traurig das sich der Rest der Familie sich nicht mal zusammen schließt um darüber zu reden und sich gegenseitig in dieser schweren Zeit zu stützen,es tut mir leid das du dich da alleine in deiner Trauer und deinem Schmerz fühlst,aber wie ich immer mehr sehe gibt es soviele Menschen die daselbe oder ähnliches durchleben.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das mir das schreiben gut tut und hoffe dir auch etwas.Sei eine gute Mama und sei du wenigsten für dein Kind da,wenn es dich in seiner Trauer braucht!Das mit dem Hassgefühl kommt mir bekannt vor.aber er könnte 1000 Gründe gehabt haben,aber gib dir nicht die Schuld und Kopf hoch!

Zilly on 1. August 2008 - 19:40
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Tja

Dass der Schmerz über den Verlust eines Menschen irgendwann nachlässt, ist sicher richtig, aber gegen Null geht es doch nicht. Meine Oma ist seit 13 Jahren tot, aber sie fehlt mir immer noch. Wir waren ein unschlagbares Team. Bis heute habe ich das Problem, dass ich manchmal heulen muss, nur wenn ich eine alte Frau auf der Straße sehe, die vielleicht ein bisschen Ähnlichkeit mit meiner Oma hat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ich dabei war, als sie gestorben ist und ich mir ganz sicher sein konnte, dass der Tod eine Erlösung war, denn sie hatte zuvor zwei Schlaganfälle. Nach dem ersten habe ich sie nachts bewusstlos im Flur gefunden und das erste, was mir einfiel, waren die Dinge, die ich eigentlich noch für sie hatte tun wollen, aber nicht getan habe. Darüber hat sich im Laufe der Zeit auch die Einstellung zu meinen Eltern geändert, denn ich bin ein "Nachzügler" und sie sind schon recht alt. Ich habe furchtbare Angst davor, dass es mir, wenn sie einmal tot sind, ebenso gehen wird, wie es in Bezug auf meine Oma der Fall ist: Dass mir hundert Dinge einfallen, die ich noch für sie hätte tun können. Auch wenn der Tod zum Leben gehört, den Gedanken daran finde ich schrecklich.

Gothica on 30. July 2008 - 18:12
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AW Der Tod gehört zum Leben

Es ist richtig, mit der Zeit kommt man drüber weg. Wie heißt es so schön: Zeit heilt Wunden. Auch das stimmt, aber es bleiben Narben.

SchwarzeWitweBibi on 30. July 2008 - 18:03
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Hmmm

Ich habe 3 menschen die mir nahestanden auf jeweils andere Art und Weise verloren, und für mich war alles 3 gleich schlimm. Mein Papa fuhr mit dem LKW in den Tod , Meine Patenonkel erhängte sich , und mein Schwiegervater starb eledig an Krebs. Ich könnte das nun nicht verallgemeinern, was nun schlimmer für mich war.

Von meinen Vater konnte ich mich nicht verabschieden, aber er war sofort Tod, so das er nicht mal mehr Schmerzen spürte.

Von meinen Patenonkel konnte ich mich auch nicht verabschieden, weil eben erhängt.

Tja und meinen Schwiegervater hab ich langsam sterben sehn , langsam und qualvoll ein ganze halbes Jahr lang, und ich hab mir für ihn oft gewünscht, das es einfach nur schneller geht, ohne diese scheiß Schmerzen.

Vielleicht sollte man nicht fragen, was für uns besser ist, sondern für die, die das alles durchstehn müssen .

Liebe und nachdenkliche Grüße von der Bibi

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Luscinia on 30. July 2008 - 18:01
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Der Tod gehört zum Leben

Klar, am schlimmsten ist es immer für die Menschen, die zurück bleiben.
Aber es ist doch der Lauf der Dinge, daß die Großeltern/Eltern mal sterben! Schlimmer stelle ich es mir vor, wenn man seine eigenen Kinder begraben muß.
Der Tod gehört zum Leben, das muß man akzeptieren...
Ich will es mir gar nicht vorstellen, wie furchtbar das erst sein muß, die Schwester oder die beste Freundin zu verlieren.
Es war schon schlimm genug, wenn es einfach nur "Freunde" oder "bessere Bekannte" getroffen hat. Es klingt blöd, aber ich finde, man gewöhnt sich daran, daß die Person nicht mehr da ist. Am Anfang ist da eine Lücke, weil jemand rausgerissen wurde, aber mit der Zeit kommt man drüber weg - wenn man das nicht tut, geht man daran zugrunde...

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