Die noch sehr junge anno 2005 gegründete Band XENTRIFUGE stellte uns dieser Tage mit „Converting Infinity“ ihr neues Album in die Regale. Somit liefern sie dem geneigten Harsh Electro Fan zehn Tracks, die durch sphärische Klangkörper mit verzerrten Vocals und harten Beats zu bestechen wissen. Dabei greifen Chris X, Paradox, Ray H. und Matt C. Themen wie Selbstzerstörung und Glaubensrichtungen auf und bringen ihre Messages in Form von Fiktionen näher, welche mit Furor, Aggession und Intensität zum Ausdruck kommen.
Musikalisch bedient man sich wie erwähnt der gesamten musischen Zauberkiste des Harsh Electro Sektors und zaubert mit schroffen, bizarren Elementen, klangreinen Synthesizertönen sowie mit einem durchgehenden Beatgewitter ein Soundgerüst hervor, welches mit Tiefe und Düsterkeit zugleich hervorsticht. Somit ist die Grundlage für den momentan angesagten Clubsound geschaffen und auch die Privatparty zu Hause kann mit diesen Tracks ordentlich in Schwung gebracht werden. Für Abwechslung sorgen Tempowechsel, wie man sie beispielsweise bei dem harshesten und extremsten Track „Penance“ oder dem schon eher in die Sparte „Filmmusik“ einzureihenden Stcük „Immune“ zu Ohren bekommt. Hier ist ganz großes Ohrenkino angesagt! Zwischendrin gibt es mit beispielsweise „Pathogen“, „Black Horizon“ oder auch „Watch you burn“ die typischen Clubkracher auf’s Gemüt und bei diesen werden mit Sicherheit die Ohren der DJ-Fraktion größer werden.
Alles in Allem ein rundum clubtaugliches Album, welches sauber produziert wurde und für Laune sorgt.
Miss Achtung
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