Das in Italien ansässige Dark-Folk Duo Oniric samt Gastsängerin Simona Giusti legte uns dieser Tage ihr Debütalbum „Cabaret Syndrome“ vor, auf welchem es von besinnlich phantasiereichen Sounds über akustische Elemente bis hin zu melancholisch traurigen Sounds alles geboten wird. Wem diese Zeilen zusagen, der lese gespannt weiter ...
„Cabaret Syndrome“ ist zwar ein sehr kurzes Album, beinhaltet dieses gerade einmal neun Stücke, jedoch bezaubern diese mit Vielfalt und Ideenreichtum, sodass man sich das gute Teil gleich zweimal hintereinander anhören kann und somit auch auf seine Kosten kommt. Wenn man sich vom Alltagsstress entspannen oder vielmehr einfach einmal abschalten möchte, so sei „Cabaret Syndrome“ wärmstens empfohlen. Die neun Tracks laden förmlich zum Eintauchen in diese körperhafte und schwärmerische Traumlandschaft ein. Auch wenn einige der Songs sehr schwermütig und melancholisch zugleich daher kommen („Leather Fire“, „Space Farewell“, „Ophelia’s Portrait“), so zeugt das Album dennoch von einem großen Maß an Eintracht und Unbeschwertheit. Songs wie „Blessing“ oder auch „L’autre“ und v.a. „Last Temptation Rescue“ lassen einen dahinschwelgen und bezaubern mit wohlklingenden Arrangements aus noch wohlklingenderen Instrumenten. Für Auflockerung und Abwechslung sorgen das im Rhythmus angezogenere Stück „Un gris bord“ und das schon fast militärische „The Echoes of the Sky“.
Alles in Allem offerieren uns Oniric ein abwechslungsreiches Debütalbum, welches voller überraschender Momente steckt und mit viel Fingerspitzengefühl und Liebe bis ins kleinste Detail arrangiert wurde. Ja, mehr davon bitte!
Miss Achtung
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