Lange Zeit war es still um MANTUS, hatte man doch seinen Abschied schon bekanntgegeben. Jetzt wurde allerdings beschlossen doch noch einmal musikalisch gesehen in die Gothic-Gefilde zurückzukehren.
„Königreich der Angst“ kommt in bekannter MANTUS-Manier herbei. Typische Gothic-Klänge sind nicht zu überhören, tragende Keyboards, Gitarren und der gewisse Schwermut. Dazu zwei unterschiedliche Stimmen, die düstere von Martin und die doch mehr verspieltere von Thalia. Der Titeltrack baut schon einmal eine gewisse düstere Atmosphäre auf. Gefolgt von einem sehr melancholisch, schon fast verträumten „Sanfter Tod“. Bei „Das Lied von der Elbe“ scheiden sich die Geister, für mich wirkt es leider textlich etwas verkrampft und verfehlt damit sein Ziel. Bei „Dogma“ geht es dann etwas heftiger zu, was für Auflockerung sorgt. Durch das Lyrische wird hier ja sowieso eher negative Stimmung verbreitet. Todessehnsucht, pessimistische Zukunftsvisionen und die generellen dunklen Sehnsüchte, mit dem Hoffnungsschimmer im Rückhalt sind doch schon sehr klischeehaft. Die abschließenden Remixe der älteren Songs „Untergang“ und „Bei mir“ wurden dann von BLACK HEAVEN beigesteuert. BLACK HEAVEN ist ein Projekt von Martin. Hat er niemand anderes gefunden? Ist es nicht viel interessanter außenstehende Musiker einen Remix machen zu lassen. Aber bitte, jeder wie er es mag. Hervorzuheben ist allerdings die gute und saubere Produktion, alle Songs gehen mit viel Kraft nach vorn.
Eingefleischten MANTUS –Fans wird die EP sicherlich gefallen, wahrscheinlich auch den Anhängern dieses Genres. Aber wirklich überzeugen konnte die Scheibe nicht, fehlt es doch hier und da noch am gewissen Etwas. Warten wir ab, was weiter passiert und wohin der Weg aus dem mit dieser EP erreichten musikalischen Mittelfeld für MANTUS führt.
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Mantus
Also ich find die EP sehr schön auch die Remix finde ich gut und was ist dagegen auszusetzen seine Lieder selber zu remixen wenn man viele Ideen hat ist es doch so die beste Möglichkeit!
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