Rezension F.A.Q. „Whitechapel“

Veröffentlicht in Bandinterview, F.A.Q.

Da haben sich die Mannen von F.A.Q. an ein Konzeptalbum mit hochinteressantem Thema gewagt. Man muss kein ausgewiesener Kriminalist sein, um den Namen „Jack the Ripper“ zu kennen. Und die Umsetzung ist bei „Whitchapel“ mehr als gelungen.

Das Schweizer Trio versteht es auf seine eigene typische Art, die doch grausame Geschichte des Serienmörders in ein geniales musikalisches Werk umzusetzen. Eine kleine Einführung zum Thema gibt es vorab in gesprochener Form und danach wird die gesamte Geschichte, Sichtweise des Mörders, Tatorte und Tatverdächtige, Opfer , Rauschmittel und sogar so etwas wie die bei den Opfern gefundenen Trauben in Songs umgesetzt. Dabei schaffen es F.A.Q . immer passend zum Thema mit treibenden  Beats oder auch leiseren und teilweise monotonen, aber nicht langweiligen elektronischen Soundstrukturen zu überzeugen. Sehr gut gelungen ist auch die stimmliche Umsetzung, sauber und mal mehr, mal weniger Effekt, immer dem jeweiligen Thema angeglichen. Ich möchte gar nicht anfangen einzelne Songs jetzt herauszuziehen. Dieses Album schiebt man in den Player und hört es durch, von Anfang bis Ende.

Die Covergestaltung im Stil einer Zeitungsseite aus dem 19. Jahrhundert unterstützt den gesamten Auftritt von F.A.Q. und ihrem Album „Whitechapel“  zusätzlich.
Dieses Album ist ein in sich abgerundetes Werk, welches durch seine Mischung aus Musik, Gesang und Aufmachung mehr als überzeugt. Eine sehr gelungene Konzeptumsetzung für den heimischen Player und Tanzflächenpotential für die Clubs.

Miss Achtung

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