Das Ein-Mann-Projekt von Marc Horstmeier beglückt uns mit seiner mittlerweile dritten Veröffentlichung. Das Dark-Elektro-Projekt ist nur irgendwie bisher immer etwas untergegangen, was wahrscheinlich auch daran liegt, das diese Sparte doch schwerst überlaufen ist in den letzten Jahren.
C-DRONE-DEFECT schafft es, Dark-Electro mit einer Masse an Kreativität an den Mann und die Frau zu bringen. Harte Beats, typisch verzerrter Gesang und die elektronische Grundstruktur verschmelzen auf ganz besondere Art mit Dramatik und extremen Tiefgang miteinander. Interessant, die lateinischen Titel der Songs, aber keine Angst, die Songs bleiben ansonsten mit Englisch verständlich. Wenn auch die Songs alle etwas zu lang sind, sind sie sehr gut durchdacht. Vom Aufbau her haben sie alles, was einen guten Song ausmacht, ruhiger Beginn mit angenehmer Steigerung, die ihren Höhepunkt in einem Klanggewitter findet.
Allem voran „Morituri te Salutant“, welches einen in seinen Bann zieht, hypnotisiert und quasi nicht mehr los lässt. Für die Tanzfläche ist sicherlich auch der ein oder andere Titel dabei. Wenn man denn nach kleinen Makeln suchen will, dann ist der einzige den ich finde, die teilweise wiederkehrenden Sounds. Aber da kann getrost beim Betrachten des Gesamtwerkes darüber hinweg gesehen werden.
C-Drone-Defect - Dystopia / Limitierte Erstauflage (2CD)
Dark-Electro in seiner schönsten Form. Zehn Songs mit Abwechslung und Überzeugungskraft. Eine CD, die (fast) keine Mängel aufweist und C-DRONE-DEFECT hoffentlich endlich die Aufmerksamkeit beschert, die das Project verdient.
Miss Achtung
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