Am 02.05.09 gab es in Erfurt, das lang ersehnte Project Pitchfork Konzert.
Mit an Board waren, wie im Vorjahr „Heavy Current“ und zusätzlich Janosh Moldau.
Um 20.30Uhr öffnete das HsD seine Türen.
Die bereits im Vorfeld wartenden Besucher, bildeten eine Schlange und so ging es dann sehr zügig voran. Als gut empfand ich die Chance, dass es schon vorab möglich war, einige Merchandising-Artikel zu kaufen. So konnte man das gekaufte noch zum Auto bringen, was sich gerade bei Postern anbietet.
Das HsD war sehr schnell gefüllt und organisatorisch gab es nichts zu meckern.
Die Garderobe, sowie der Getränkeausschank gingen zügig voran, da genügend Personal zur Verfügung stand. Was bei der Anzahl der Besucher auch dringend nötig war.
Um 21.00 Uhr dann der Auftritt von „Janosh Moldau“ der sich selbst als Indie- Musiker bezeichnet. Janoshs Wahlspruch lautet „YOU WILL NEVER EVER FORGET THESE MELODIES „. Seine Musik ist melodisch und lädt dazu ein, sich zurück zu lehnen und einfach mal fünf Minuten zu relaxen. Was nicht bedeutet, dass seine Musik nicht zum tanzen einladen würde!
Da er als zusätzlicher Warm-Up Act auf der Bühne stand, fiel sein Auftritt dann erwartungsgemäß kurz aus. Wer hingegen mehr über ihn und seiner Musik erfahren möchte, sei hier auf seine Homepage http://www.janoschmoldau.com verwiesen.
Nach einer kurzen Pause betraten dann „Heavy Current“ die Bühne und das Publikum drängte sich augenblicklich weiter an die Bühne heran.
Jan, Frontmann von Heavy Current, richtete ein kurzes Dankeschön an das Publikum für das zahlreiche Erscheinen. Ein nettes Zugeständnis gab es auch noch als er sich bei seinen Bandkollegen dafür bedankte, dass Sie seine Macken so gut ertragen. Auch das Team um Pitchfork, wurde beim danken nicht vergessen, was das gute Verhältnis unter den Bands wiederspiegelte.
Musikalisch gaben sie natürlich ihre neusten Songs von der kürzlich erschienenen CD „Push the Fire“ sowie ältere Klassiker zum Besten. Da ich Heavy Current schon im letzten Jahr als Vorband von Pitchfork sehen durfte, muss ich sagen dass sie eine deutliche Weiterentwicklung vollführt haben. Sie sind eine Spur selbstsicherer geworden. Noch mehr performen sie Ihre Songs und transportieren so eine Menge Energie ins Publikum. Ihre Musik ist sehr facettenreich und gerade die Gitarrenriffs sind wie das Salz in der Suppe. Mehr Informationen zu „Heavy Current“ findet Ihr auf der Band-Homepage www.heavy-current.de.
Die zweite Pause wurde sofort für die üblichen Wege genutzt und so wurden Getränke gekauft und man traf sich kurz im Freien zum Rauchen und um ein erstes Resümee zu ziehen über das vorab gebotene Programm.
Schnell waren sich alle einig, dass dieser Abend schon jetzt ein voller Erfolg war.
Nun galt es schnell wieder zurück an die Bühne, da das Hauptaugenmerk natürlich auf „Project Pitchfork“ lag.
Als dann endlich Dirk, Peter, Jürgen, Achim und Carsten die Bühne betraten, war die Hölle los. Alles applaudierte und pfiff als Willkommengruß für die Band.
Einfach atemberaubend ist es zu sehen, welche Begeisterungsstürme diese Band nach all den Jahren noch auszulösen vermag.
Als im Februar ihr aktuelles Album „Dream, Tiresias!“ erschien waren sich Fans und Presse einig. Back to the Roots- war da der erste Gedanke.
Mit dieser Erwartung stand das Publikum dann auch vor der Bühne und wurde nicht enttäuscht.
Unter anderem spielten Sie natürlich „If I Could“ vom neuem Album „Dream, Tiresias!“ über Green World, Timekiller und viele andere ihrer alten und neuen Stücke.
Dass die Fans keinesfalls müde waren, zeigte sich auch an der Masse von tanzenden Fans vor der Bühne.
Peter war zwischenzeitlich auf dem Wellenbrecher, in mitten des Publikums und zeigte damit dass sie die Nähe zu den Fans mögen. Die Jungs waren alles in einem super drauf und man sah auf Peters Gesicht, ein mehr als zufriedenes Lächeln.
Was die Bühnenshow, sowie die Lichttechnik betrifft war das Gebotene aller erster Klasse.
Weshalb Sie auch zu den ganz Großen der Szene gehören.
Jahrzehnte lang begeistern Sie Ihre Fans, mit qualitativ hochwertiger Musik.
Aus diesem Grund waren mehrere Zugaben ein Muss.
Dass Jan sich das Konzert auch angesehen hat, empfand ich persönlich als sehr respektvoll gegenüber der Band.
Um 1.00 war dann Schluss und alle Gäste suchten mehr oder weniger ausgepowert, aber mit glücklichen Gesichtern den Ausgang auf.
Sicherlich mit dem Gedanken “Danke - Janosch, Heavy Current & Project Pitchfork“ für diesen schönen Abend.
Gern kommen wir beim nächsten Mal wieder, wenn es Zeit ist für:
Project Pitchfork & Heavy Current on Tour.
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