Proceed formierten sich im Jahre 1999 - gegründet von André S. und Daniel P, und beeinflusst vom ganzen Spektrum der heutigen elektronischen Musik. Aus dieser großen Bandbreite an Einflüssen synthetisiert die Gruppe einen kraftvollen, elektronischen Sound, der sich stilistisch zwar in das Genre EBM/Electro einordnen lässt, aber durch eine ganz ureigene Note Punkte kann. Bei Proceed wird nicht einfach stumpf ein Erfolgssound eins zu eins kopiert, sondern eine absolut gelungene Synthese aus alt und neu erschaffen. Wenn es darum geht, der Zukunft der klassischen Electronic Body Music ein Gesicht zu geben, so sind Proceed gewiss ein heißer Anwärter auf diesen Titel. Die Musik ist kein retrogrades Zelebrieren längst vergangener Klänge, sondern besinnt sich vielmehr auf die Stärken des alten Sounds und kombiniert diese mit einer Myriade anderer Einflüsse. Heraus kommt dabei zwangsläufig … etwas völlig Neues!
Ende 2004 veröffentlichten Proceed ihr Debüt Album, „Fehlgesteuert“, und avancierten schnell zu einem heißen Tipp in der Szene. Das Debüt-Album wurde ein veritabler Erfolg und die Anhängerschaft der Gruppe wuchs rasant. Unterstützt durch live-Trommler, René S., spielten Proceed eine ganze Reihe von Festival-Gigs, wie z.B. auf dem WGT 2005, und schafften es jedes Mal, das Publikum durch ihre energetische Bühnenpräsenz mitzureißen. Ein Stück der Gruppe erschien auf dem „Awake the Machines 5“-Sampler, und das positive Echo darauf bescherte der Gruppe einen Vertrag mit dem Label Out of Line. Ende Januar 2006 erschien der Zweitling, „Neusprache“: ein Meisterwerk moderner, intelligenter Electronic Body Music, das mit mächtig Dampf jedes Electro-verliebte Gehgestell in Bewegung bringen dürfte.
Nach ausgedehnten Tourneen, u.a. mit den schwedischen Power-EBMern von Spetsnaz, haben sich Proceed ins Studio zurückgezogen, um einen Nachfolger für "Neusprache" einzuspielen. Dieser heißt nicht nur "Laut" - er ist es auch! Einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Songs gab es bereits Anfang 2007 auf dem Sampler "Machineries of Joy Vol. 4", mit "Spiegelschönheit". Anno 2007 hämmern die Beats noch kompromissloser, sind die Songstrukturen noch vielschichtiger, aber dennoch klingen die Songs unverkennbar nach Proceed. Keine Frage, es wird ein "lautes" Jahr...
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