Mit diesen Worten stand es auf der Titelseite einer bekannten Tageszeitung. Papst Benedikt meldet sich wieder zu Wort. Diesmal hat er in seiner zweiten Enzyklika der materialistischen Weltanschauung eine Absage erteilt. Damit nicht genug. Auch der technische Fortschrittsglauben wurde verurteilt. Außerdem sei der einzige Weg aus der Sinnleere der heutigen Welt die christliche Hoffnung. Nicht die Wissenschaft erlöst den Menschen, sondern die Liebe. Die Vernunft müsse sich öffnen für die rettenden Kräfte des Glaubens, für die Unterscheidung von Gut und böse. Das Lehrschreiben "Spe Salvi" wendet sich gegen Ideologien, Wissenschaft, Politik und Fortschrittsglauben als Ersatz für christliche Hoffnung auf das ewige Leben.
Soweit eine Kurzzusammenfassung der zweiten Enzyklika. Also mir fällt es immer schwerer Verständnis für die Aussagen des Papstes zu finden. In meinen Augen hängt die Furcht vor dem wissenschaftlichen Fortschritt damit zusammen, dass damit parallel die Menschen immer aufgeklärter werden und die Kirche, sowie den Glauben an sich immer mehr hinterfragen. Es wird nur noch geglaubt was auch bewiesen werden kann. Einen Beweis für die Existenz eines Gottes (egal welcher) habe ich bisher noch nicht gefunden. Ich habe keinen christlichen glauben, finde aber nicht, dass ich ein sinnleeres Leben führe. Diese Zusammenhänge sind mir einfach ein Rätsel. Ich kann den Ausführungen des Papstes beim besten willen nicht folgen.
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