Laut amazon.de ist dieses Produkt ein Hörbuch und da recht viele Szenegänger Klaus Kinski interessant finden, wollte ich es hier mal posten.
Es handelt sich um den ca. zweieinhalbstündigen Auftritt Kinskis in der Deutschlandhalle während der Siebziger.
Dabei kam es immer wieder zu Zwischenrufen und Krawallen, weil den 68ern nicht gefallen hat, wie Kinski seine eigene Version des Neuen Testaments gestaltet und vorgetragen hat.
Ich fand es hörenswert, allerdings ist der Preis von fast 20 € auch recht happig. Naja, für mich hats sich gelohnt. Sind ja auch zwei CDs ;-)
Genug der Werbung.
Viele Grüße!
deusexmachina.
Klaus Kinski im K4, Nürnberg
Hallo,
ich hab den Film im Kino gesehen. Mein Begleiter hat ihn ausgesucht.
Bedenkt auch die Zeit, in der der Auftritt war.
Er hat seinen Vortrag immer wieder neu angefangen.
Und die Zwischenrufe kamen regelmäßig.
Tja, manchmal wirkt es eben
Tja, manchmal wirkt es eben sehr übertrieben. Ich hätte ihn persönlich sowieso nicht gemocht, Choleriker sind immer schwierig.
Was ich an ihm aber toll finde, ist seine Ehrlichkeit und seine Funktion als Aufmischer in Medien und Öffentlichkeit. Er hat gestört, wie Sokrates in etwa ;-)
Ich habe auch seine Gedichte gelesen und die habens in sich. Da ändert sich vieles an der Perspektive, von der man ihn betrachtet, wie ich finde.
Aber die Geschichte mit Aguirre hab ich noch nirgendwo gehört, seine dortigen Ausraster sind aber auch bei youtube zu begaffen.
Ach, er ist nicht zu begreifen. Aber interessant.
deusexmachina.
Jaja, der Herr Kinski ...
... ist immer für den ein oder anderen Ausraster gut.
Besagten Auftritt kenne ich nur in Auszügen ... und die reichen mir offen gestanden auch. Dieses Wüterich-Gehabe von Herrn K. auf der Bühne, die z.T. nicht für sanfte Gemüter bestimmten Zwischenrufe und die wiederum darauf folgenden Reaktionen ... im Kern ist das schon faszinierend, aber das Ganze über zwei Stunden?!
Meine Allzeit-Lieblingsgeschichte / -legende rund um Klaus Kinski ist aber immer noch die, nach der die Eingeborenen dem leidgeplagten Werner Herzog während der Dreharbeiten zu "Aguirre, der Zorn Gottes" anboten, diesen offensichtlich von bösen Geistern besessenen, tobenden Wüterich für ihn zu beseitigen. Das nenne ich echte, pragmatische Problemlösung! *g*
Grinsende Grüße
>> Jörgerix <<
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We are the music-makers,
and we are the dreamers of dreams,
wandering by lone sea-breakers,
and sitting by desolate streams ...
[ODE / Arthur O'Shaughnessy]
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