Interview ROME

Rubrik: Interview

Lucy: Hallo Jerome, es ist uns eine Ehre, mit dir dieses Interview führen zu können. Herzlichen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, uns ein paar Fragen zu beantworten!

Jerome: Aber gerne doch...;)

ROMELucy: Erzähle uns doch gleich zu Beginn einmal, wer wofür bei ROME zuständig ist.

Jerome: Wir sind ja bekanntlich ein Zweiergespann, bei dem Patrick grob gesagt für die Arrangements und Produktion verantwortlich ist, und ich die Sachen schreibe und konzipiere. Wir arbeiten in 2 Phasen. Da hat jeder abwechselnd die Hosen an. Während der ursprünglichen Entstehungsphase weiss Patrick gar nicht was ich grad so mache und wartet geduldig bis ich ihn dann im Studio quasi überfalle. Und während der Produktionsphase quatsch ich ihm auch nicht wirklich rein. Wir arbeiten jetzt schon eine Weile so zusammen und das hat sich jetzt ganz gut eingependelt.

Lucy: Wie würdest du eure Musik mit eigenen Worten beschreiben.

Jerome: Es sind Songs. Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Ein Song an sich ist eine dreiminütige Form der Kleinkunst und kann allemöglichen Formen annehmen, zielt aber letztlich immer darauf ab, Menschen zu berühren. Wir fühlen uns sowohl der Tradition des französischen Chansons verbunden, als der des Rock’n’Roll. Wir haben da nix Neues erfunden, sondern versuchen lediglich diese Tradition auf unsere eigene und moderne Art weiterzuführen. Unsere Platten sind Ansammlungen thematisch verbundener Songs – welche ihrerseits allerdings auf Eigenständigkeit beharren, da sie sehr wohl isoliert überleben können. Soviel zur Anatomie. Die eigentliche musikalische Stilrichtung zu definieren ist für mich sehr schwierig. Dazu fehlt mir doch etwas die Distanz. Ich denke, es ist charakteristisch für unsere Songs, dass sie nicht die Berührung mit Geschichte, Literatur und Philosophie scheuen. Das ist nicht immer leichte Kost, aber macht mehr Spass. Und düster wird’s auch auffällig oft, haha.

Lucy: Eurer Biografie lässt sich entnehmen, dass ROME fast durch Zufall gegründet wurde. Was könnt ihr uns darüber berichten?

Jerome: Ich habe halt viel in Bands rumgespielt und habe vom Schlagzeug zum Bass, zur Gitarre bis hin zum Gesang alles durchgenommen. Am Ende angelangt waren alle Projekte irgendwie fahl und ausgelaugt und das Konto leer. Aus Trotz habe ich mein letztes Geld im Studio meines Kumpels Patrick verbraten, um solo mal irgendwas in der Musikrichtung, die mich damals erfüllte, aufzunehmen. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass die Resonanz so gross sein würde. Dass aus diesem Soloprojekt dann relativ schnell ein zweiköpfiges Monster wurde, ist mir heute noch unheimlich. ROME hat sich da selbst genommen, was es braucht. A bisserl Frankenstein.

Lucy: Euer Bandname ROME lässt viel Raum für Spekulationen zu. Besteht eine direkte Verbindung zur „Ewigen Stadt“ Rom oder hat es doch eher etwas mit deinem Vornamen Jerome zu tun?

Jerome: Eigentlich beides. Wie gesagt, das alles ist etwas zufällig entstanden. Ich habe mir anfänglich nicht allzu grosse Gedanken über den Namen gemacht. Einen guten Projektnamen konnte ich nicht finden, und ROME war das Ergebnis der Suche nach einem Pseudonym für meine Person. Das klang aber etwas doof. Dann ist mir aufgefallen, dass es für dieses Projekt an sich aber absolut passend ist. Deshalb verbinde ich mit ROME nicht meine Person, sondern nur diese musikalische Welt. Zudem ist der Name kurz und leicht zu merken...nur doof zum googlen.

Lucy: Wart ihr vor der Gründung von ROME schon musikalisch aktiv und wenn ja, in welchen Bands oder Projekten?

Jerome: Wir waren beide viel aktiv, ja. Patrick hat schon seit jeher ein Metalprojekt (Le Grand Guignol), bei welchem ich auch mal als Schlagzeuger ausgeholfen habe – da war ich 13. Dann haben wir uns zehn Jahre nicht gesehen. Als wir uns wiedersahen, hatte er gerade sein Studio in Deutschland eröffnet, und ich war wie immer in einer Band. Wir haben dann bei ihm ein paar Scheiben aufgenommen und so haben wir angefangen, zusammen zu arbeiten. Ich war in den zehn Jahren dazwischen in unzähligen Bands und Projekten aktiv, und habe auch etwas Theater gespielt. Die meisten Bands waren Punkbands, wobei ich nebenher immer irgendwelche Songwritergeschichten gemacht habe.

Lucy: Kommen wir einmal zu den Texten. Sind es wahre Begebenheiten und persönliche Erfahrungen, die euch zu diesen poetischen Texten inspirieren oder ist es eher pure Fiktion?

Jerome: In jedem Song liegt Autobiografisches begraben. Aber es sind keine Tagebuchvertonungen. Was man erlebt, hält natürlich Einzug in die Kunst. Aber es geht hier nicht um die plastische Darstellung meines Lebens. Vielmehr sind es Stimmungen, die ich versuche einzufangen oder zu erschaffen. Gefühle, die man in bestimmten Situationen hat, lassen sich auf vielfältige Weise vertonen. Der Initiator ist real, die Form fiktiv.

Lucy: Eure Songs haben oft deutsche Titel, die Texte sind aber, neben einigen deutschen, französischen und englischen Sprachsamples, nur auf Englisch. Das ist etwas verwunderlich. Kannst du uns mitteilen, welche Absicht dahinter steckt, deutsche Songtitel zu englischen Texten zu wählen?

Jerome: Wir sind mehrsprachig aufgewachsen. Patrick hat italienische Wurzeln, ein Teil meiner Familie lebt in Spanien, wir sind beide an der französischen bzw. belgischen Grenze in Luxemburg aufgewachsen und haben lange in Deutschland gelebt. Diese und andere Sprachen prägen unsere persönliche Welt ständig. Es gibt Dinge, die man nicht übersetzen kann, Stimmungen die nur in einer bestimmten Sprache in bestimmten Wörtern mitschwingen - deshalb die Vielfalt bei ROME. Wir sehen uns auch vorrangig als Europäer. Das Englische ist sozusagen unsere Amtssprache.

Lucy: Wird es in Zukunft bei englischen Texten bleiben oder wird es auch deutschsprachige Texte geben?

Jerome: Es wird bestimmt mal alles geben bei ROME. Keine Ahnung. Wir haben ja jetzt schon Songs bei welchen eine andere Sprache als Englisch im Vordergrund steht.

Lucy: Was wollt ihr mit eurer Musik ausdrücken und was wollt ihr den euch geneigten Hörer vermitteln?

Jerome: Das, was wir vermitteln wollen, ist ein Lebensgefühl, eine Liebe zum Detail, zur Ehrlichkeit, zur Präzision und zum Trost des Scheiterns. Liebe. Wider die Gleichgültigkeit.

Lucy: Es ist faszinierend, wie gut ihr die Botschaft eurer Texte durch die musikalischen Arrangements vermitteln könnt. Jeder, der englische Texte nicht versteht, weiß trotzdem worum es geht. Wie schafft ihr es so gekonnt, die Verbindung zwischen Text und Musik herzustellen?

Jerome: Also erstmal Danke! Das ist uns eine sehr wichtige Angelegenheit. So wollen wir auch, dass unsere Kunst funktioniert. Man soll halt gleich verstehen können und dann doch immer noch eine Menge zu entdecken haben. Allerdings muss man zuerst einmal gewillt sein, sich auf das einzulassen, was da passiert. Ich denke, die Verbindung von Text und Musik liegt bereits im Entstehungsprozess begründet. Ich schreibe die Texte und wähle die Worte der Stimmung entsprechend. Die erste Idee für einen Song beinhaltet immer beides: Text und Musik, wobei beide anfangs noch unterentwickelt sind.

Lucy: Der Großteil eurer Hörer und Fans kommt aus dem Bereich des Neofolk. Könnt ihr euch neben Apokalyptic Folk auch mit diesem Genre identifizieren?

Jerome: Es ist ein sehr vielschichtiges und schwer eingrenzbares Genre. Da gibt es viel Müll, aber auch einige Perlen. Wie überall. Unser Schwerpunkt liegt zwar woanders, aber Schnittstellen gibt es da natürlich auch. Was die Hörer angeht, so ist das uns völlig egal, aus welcher musikalischen Ecke sie kommen, solange sie bereit sind, sich darauf einzulassen was wir tun – und uns nicht in einer Erwartungshaltung einsperren. Ich weiss von einigen Metalheads, die durch ROME zur Welt der ruhigeren Klänge Zugang gefunden haben. Ist doch schön. Andersrum funktioniert es auch: Songwriterfans, die plötzlich anfangen, sich für düsteren Underground zu interessieren. Es ist gut wenn ein Austausch stattfindet. So bleibt man lebendig.

Lucy: Neofolk wird oft zugesprochen, es sei stark mit der Rechten Szene verbunden. Wie stehst du zu dieser Aussage?

Jerome: Es gibt überall braune Schafe, auch im Neofolk. Da braucht man sich nichts vormachen. An den Fans sieht man allerdings, dass das mehrheitlich keineswegs Faschos sind. Das Benutzen rechter Symbolik ist und bleibt ein heikles Thema. In allen Kunstbereichen. Es gibt Bands, die faschistoide Ästhetik tendenziell unreflektiert benutzen – das stört mich. Sie aber komplett aus aller Kunst zu verbannen ist natürlich ebenfalls falsch. Ich muss sagen, dass mich das alles zutiefst langweilt und wir als ROME haben uns nie davor gescheut, offen zu unserer antifaschistischen Gesinnung zu stehen. Wenn man unsere Platten hört, liegt es zwar meiner Meinung nach auf der Hand, aber es wird immer Menschen geben, die versuchen einem etwas unterzujubeln. Deshalb verstecken wir uns nicht hinter den Geistern, die manche Acts gerufen haben. Uns liegt nichts daran, mit ROME Politik zu betreiben. Wir wollen auch nicht auf Teufel-komm-raus als unpolitische oder missverstandene Kunstformation gelten. So haben sich schon viele Künstler und Literaten anfang des letzten Jahrhunderts schuldig gemacht. Dann lieber Farbe bekennen – selbst auf die Gefahr hin, sich zu irren.

Lucy: Hat eure Musik einen politischen Hintergrund?

Lucy: Ein klares Jein. Wenn man sich die neue Platte Flowers From Exile anhört, welche im Kontext des Spanischen Bürgerkriegs spielt, teilweise autobiografisch ist (ein Teil meiner Familie hat gegen Franco gekämpft) und es ideologisch gesehen nicht mit der Schweiz hält, dann wäre es Unsinn einen politischen Hintergrund zu leugnen. Es ist aber keine politische Platte. Es gibt, wie bei ROME üblich, keine Schwarz-Weiss-Malerei. Alles um uns ist politisch. Nichts bleibt reine Politik. Wenn man die Liebe zwischen den Menschen und die Angst vor den Menschen besingt, hat das nichts Politisches. Und gleichzeitig gibt es nichts was politischer sein könnte.

Lucy: Kannst du uns erzählen, welche Einflüsse, seien es musikalische, literarische, andere künstlerische oder sogar außerhalb der Künste, in das Songwriting und in die Texte von ROME einfließen?

Jerome: Alles eben erwähnte; das, was wir zur Zeit erleben, in unserem persönlichen Leben oder in der Welt; das, womit wir uns beschäftigen, sprich Literatur, Geschichte, Philosophie, Kunst jeglicher Art. Ideen kommen von überall. Manchmal gibt es da ein Buch oder einen Film, die mich besonders inspirieren, aber das Wichtigste ist, dass man ständig weitersucht, sich nicht zufrieden gibt, nicht stehen bleibt, und niemals die Koffer auspackt.

Lucy: Spielen die Samples eine besondere Rolle beim Entstehen eines ROME-Songs?

Jerome: Manchmal sind Samples der Ausgangspunkt für einen Song, aber meistens sind sie Beiwerk der Texte und/oder der Musik.

Lucy: Wodurch unterscheiden sich die einzelnen Veröffentlichungen von ROME? Was haben sie gemeinsam?

Jerome: Ich denke, dass die Alben allesamt eine deutliche Entwicklung zeigen. Wir haben drei Alben gebraucht, um uns zu definieren und unser Territorium abzustecken. Jetzt fühlen wir uns in ROME schon fast wie zuhause, und können jetzt anfangen rumzuspielen. Wir wissen nicht wohin es geht, aber wir wissen, dass der Weg nicht gerade sein wird. Das, wovor man als Künstler am meisten Angst hat, ist die Wiederholung. Wiederholung ist Stillstand und Stillstand ist Tod.

Lucy: Vor dem Erscheinen der aktuellen Single „To Die Among Strangers“ ward ihr noch unter Vertrag bei Cold Meat Industries, nun seid ihr bei Trisol. Wieso kam es zum Labelwechsel?

Jerome: Nicht aus persönlichen Gründen. Wir hatten mit CMI alles erreicht was für uns zu erreichen war. Es war Zeit weiterzugehen. Einen anderen Zug zu nehmen.

Lucy: Da wir gerade von der aktuellen Single sprechen, die Single ist auf 999 Stück limitiert und bereits vor der Veröffentlichung ausverkauft. Wird es dazu noch einmal eine Art „zweite Auflage“ geben?

Jerome: Nein. Irgendwann wird es das wohl als Download geben (wahrscheinlich früher als uns lieb ist, haha) und dann kann sich das jeder zulegen, der die Platte verpasst hat. Es ist eine kleine Aufmerksamkeit für unsere treuen Fans.

Lucy: Hat die Zahl 999 eine bestimmte Bedeutung für euch?

Jerome: Für uns nicht, aber für den Labelchef. Es werden natürlich 1000 gepresst, die eine kann er dann behalten.

Lucy: Die Single beinhaltet zwei bereits bekannte Tracks vom Album Nera (Reversion) und Masse Mensch Material (Wir Götter Der Stadt) und zudem zwei neue Titel. Weisen diese den ungefähren Weg zum kommenden Album?

Jerome: Ja. To Die Among Strangers ist sozusagen die Singleauskopplung und Mourir A Madrid ist inhaltlich gesehen eine Kurzform des gesamten kommenden Albums. Eine Art Destillat.

Lucy: Des Weiteren gibt es eine auf 150 Stück limitierte Box, welche zusätzlich noch ein T-Shirt enthält, auf welchem folgender Spruch zu lesen ist: „The Secret Son Of Europe“. Wer ist für euch der geheime Sohn Europas?

Jerome: Das kann von Jesus bis Guido Westerwelle so ziemlich jeder sein. The Secret Sons of Europe ist ein Songtitel von Flowers From Exile, und die Bedeutung liegt in dem Song und im Album. Da will ich jetzt wirklich nicht vorgreifen.

Lucy: Erzähle uns doch einmal ein bisschen von euren Live-Auftritten. Was bekommt man bei euch zu sehen?

Jerome: Das ist ne Mischung aus ZZ-Top und den Village People: Jungs mit Guitarre und ein bisschen Playback. Wir haben aber jetzt auch einen Schlagzeuger am Start, der zwar terminlich nicht immer dabei sein kann, uns dennoch einige Auftritte versüssen wird.

Lucy: Ihr habt live ja auch immer einen Bassisten mit im Gepäck. Trefft ihr euch auch zum Proben?

Jerome: Manchmal, ja. Meist aber nur vor Beginn der Saison. Danach ist man eingespielt.

Lucy: Bis dato stehen sieben LIVE-Gigs fest. So z. B. wird man euch auf einigen Festivals in Deutschland antreffen und auch auf einzelnen Konzerten in Europa. Sind noch mehrere Gigs in Planung?

Jerome: Ja, wir werden dieses Jahr bestimmt mehr als die paar Gigs spielen. Aber das sind halt die, die jetzt schon bestätigt sind. Wir arbeiten dran.

Lucy: Es ist heutzutage sehr schwer geworden, mit Musik noch Geld zu verdienen. Wie schaut das bei euch aus? Könnt ihr von eurem musikalischem Schaffen leben oder habt ihr auch noch ganz „normale“ Berufe?

Jerome: Es geht von der Hand in den Mund. Wir sind Saisonarbeiter. Patrick hat ansonsten ein Studio in Karlsdorf zu führen und ich halte mich mit Nebenjobs über Wasser. Übersetzungen und so’n Kram.

Demnächst erhältlich:
Rome - Flowers From Exile

 

Lucy: Was bedeutet für euch Erfolg?

Jerome: Dass ich nicht mehr Übersetzungen und so’n Kram machen muss, haha. Finanziell gesehen bedeutet für uns Erfolg, dass wir keine Angst mehr vor dem nächsten Monat haben müssen. Künstlerisch ist man nie zufrieden. Alles muss weitergehen. Aber sicherlich haben wir immer ein Erfolgserlebnis, wenn wir sehen, dass wir es geschafft haben, Menschen mit unserer Kunst zu berühren. Das geht tief. Und das ist für mich Erfolg.

Lucy: Was bedeutet es für euch in der jetzigen Zeit zu leben und zu schaffen?

Jerome: Ich kenne keine andere. Wir sind hineingeworfen. In jeder anderen Zeit wäre es bestimmt nicht einfacher, vielleicht langweiliger. Ich denke, wir leben in einer sehr spannenden Zeit. Ich habe natürlich keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten. Jedes Zeitalter hat seine Vorzüge, soweit ich das sehe. Man muss nur die Augen aufmachen. Mit Kulturpessimismus kommt man da nicht weiter. Es gilt zu schaffen.

Lucy: Würdet ihr lieber in einer anderen Zeit leben, wenn ja in welcher?

Jerome: Wir sind genau da, wo wir hingehören. Passt schon.

Lucy: Habt ihr derzeit Lieblingsalben anderer Bands, die ihr uns empfehlen könntet?

Jerome: Ui, das ist schwierig. Aktuelles gibt es da wenig. Ich hör grad viel Chanson, Leo Ferre und so etwas. Der hat eine interessante spoken-word Platte namens „Et...basta!“ Die hören wir uns gerne auf Tour an.

Lucy: Gibt es Interesse an Nebenprojekten? Wenn ja, wie würden diese aussehen?

Jerome: Nein. Es liegt in ROMEs Natur zu verschlingen. Wir machen auf jedem Album das, wozu wir gerade Lust haben. Das hält bei Laune. Wenn wir mal was anderes machen wollen, denken wir uns halt einen neuen ROME-Sound aus, ein neues Thema, eine neue Produktion. Nebenprojekte würden mich nur irritieren. Wir sind aber nicht die Ritter des „Nie!“. Mal hören, was noch kommt.

Lucy: Vielen Dank für eure Antworten und weiterhin viel Erfolg bei all eurem weiteren Vorhaben. Nun aber husch ins Studio und weiter an den neuen Songs arbeiten, damit das neue Album schnellstmöglich fertig wird. Nach dem genialen Vorgeschmack durch die Single „To Die Amongst Strangers“ können wir es kaum noch erwarten!