Interview mit Clan of Xymox

Rubrik: Interview

Clan of XYMOX feiern ihr 25jähriges und die Veröffentlichung des neuen Lonplayers «In Love We Trust» steht in den Startlöchern. Dies zum Anlass haben wir Mastermind Ronny ein paar Fragen gestellt. Wie er über das 25jährige und was er über die Entwicklung der Szene denkt, welche Vorschläge er in Betracht auf das Downloaden von Musik und das Entdecken von Newcomern hat und was es zum kommenden Album alles zu berichten gibt, könnt ihr nun im folgenden Interview nachlesen ….

Clan-Of-XYMOXHallo Ronny, vorab vielen Dank für die Zeit, die ihr euch nehmt, uns eiun paar Fragen zu beantworten. Wie schaut es mit der Aufgabenteilung bei euch aus?

COX: Hi, ich bin Ronny Moorings und schreibe die Musik, mache das Recording und Mixing der Musik von Clan of Xymox und schreibe auch die Texte. Mojca ist für die Artwork verantwortlich. Wenn ein Album geschrieben ist und aufgenommen ist, gebe ich es immer der Band zum Gegenhören und üben. Live auf der Bühne spiele ich Gitarre und singe, Mojca ist am Bass, Mario spielt Gitarre und Yvonne steht hinter den Keyboards.

Bereits im Jahr 1984 gegründet, habt ihr sehr viele Platten veröffentlicht, ward ausgiebig auf Tournees und habt so manchen Labelwechsel hinter euch. Wie kam es zum diesjährigen Labelwechsel zu Trisol?

COX: Das war eine Empfehlung von Steph, unserem vorherigen Label Pandaimium. Er wußte, dass Trisol sehr stark sind bei allem, was Marketing angeht. Er mit seinem kleineren Label hätte das für uns nie leisten können und da er uns als Band gut kannte, meinte er, das wäre eine kluge Entscheidung. Immerhin ist Trisol ein sehr bekanntes Label mit vielen guten Bands.

Ihr habt mit Sicherheit einiges erlebt und ich möchte euch jetzt nicht ausquetschen, was alles. Das würde den Rahmen sprengen. Aber bestimmt habt ihr doch einige Erfahrungen sammeln können. An welche erinnert ihr euch speziell zurück?

COX: Ich bin kein Mensch, der gern zurückblickt, ich mag nicht in Erinnerungen schwelgen während da draußen so viele aufregende Dinge auf uns warten. Aber da ihr etwas hören wollt: Die Stadio-Show in Mexico-Stadt mit 30000 Leuten würde ich als ein gutes Highlight ansehen, da es einmalig für unsere Band ist. Das war eine total spannende Erfahrung, das Tosen der Menge zu hören nach jedem Song und wie sie während der Show abgingen. Leute, die drängelten, um auch nach vorn an die Bühne zu kommen. Einfach wow….

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Zwischendurch gab es einen Namenswechsel und ihr seid eine zeitlang unter dem Namen XYMOX aufgetreten. Welche Gründe könnt ihr uns dazu nennen? Was hat euch letztendlich dazu bewegt, wieder zum „alten“ Namen Clan of XYMOX zu wechseln?

COX: Xymox war zuerst da, dann habe ich es in Clan of Xymox geändert, aber nach einer kurzen Zeit aufgrund der Vereinfachung wieder geändert. Nach einigen Veröffentlichungen in den 90ern war mir der Kurs der Band im Nachhinein zu kommerziell geworden. Als ich dann mich selbst und die Musik wieder in die richtige Spur brachte, war es für mich logisch, den Namen Clan of Xymox wieder zu benutzen, um damit auszudrücken, dass die Rückbesinnung auf die Wurzeln stattgefunden hatte. Diese hat sich nie mehr geändert und deshalb sind wir noch immer Clan of Xymox ;-)

Gibt es eurer Ansicht nach musikalisch Unterschiede zwischen XYMOX und Clan of XYMOX?

COX: Der Unterschied ist relativ klar gezogen. Die Xymox-Veröffentlichungen waren auf einem kommerziellen Label – PolyGram, dem heutigen Universal, und noch zwei experimentelle Alben. Der Rest wurde unter Clan of Xymox veröffentlicht, damals in den 4AD-Jahren und seit 1997 bis heute.

Ihr habt dieses Jahr, wenn ich das richtig sehe 25jähriges Jubiläum. Wird dies ausgiebig gefeiert?

COX: Nö, ich denke, ich kümmere mich gar nicht so groß darum. Für mich ist es eher ein Gefühl, als ob ich grade anfangen würde, was natürlich schon irgendwie komisch ist, so etwas zu sagen. Vielleicht habe ich auch eher das Jahr 1997 als Wiedererwachen in meinem Kopf oder so. Das wären ja dann 12 Jahre. Egal, wie auch immer ich darauf zurückblicke, ich kann nicht sagen, daß ich das Gefühl habe, ich hätte einen Punkt erreicht, den ich feiern müßte.

Wie hat sich die Szene im Laufe der Jahre verändert?

COX: Musik ist mehr zum Wegwerfgegenstand geworden, austauschbar. Es gibt nur noch wenige Musikliebhaber da draußen, die wirkich Cds oder Vinyl sammeln, anders als bevor der MP3-Player das Ding schlechthin wurde. Die Leute suchen sich die besten Stücke eines Albums auf i-Tunes oder so raus, was schade ist – denn viele Lieder brauchen eine Zeit, bis man sie richtig gut findet. Die besten Stücke erschließen sich dem Hörer erst später. Die Menschen hören kaum noch wirklich Musik bewußt an und lassen ein ganzes Album laufen, oder vielleicht sogar mehrere. Es ist eher die schnelle Freude, hinter der alle her sind. Die Szene ist sehr zersplittert und es sieht so aus, als ob viele Leute nicht mehr zu diesem oder jenen Konzert gehen, weil es einfach nicht in die richtige Kategorie fällt (oder zumindest denken und sagen sie es so). Die Mischung der Bands der Sparten der Szene ist mittlerweile dadurch leider sehr selten geworden. Ich selbst sehe mir oft verschiedene Bands an und kaufe unterschiedliche Musik, weil für mich Abwechslung die Würze im Leben ist. Dieses Gefühl einer Bewegung anzugehören ist schon lange verschwunden, nur auf dem WGT habe ich dieses Gefühl, wenn die ganze Stadt schwarz trägt. Gut finde ich, daß die Leute heute viel einfacher neue Musik entdecken und Bands kennenlernen können, die sie noch nie gehört hatten. Da ist so viel im Netz: Musik, Photos, Videos…!

Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Leute nur dann glauben, daß diese oder jene Band gerade cool ist, weil die großen Plattenfirmen das in Anzeigen, Werbespots oder ähnlichem sagen. Genau aus diesem Grund, aus dem Waschmittel immer eine «brandneue Formel für ein noch weißeres Waschergebnis» haben…

Und wie schaut es mit der Musikindustrie aus? Es ist nicht zu leugnen und auch ersichtlich, dass es für Musiker, Bands, Labels, Plattenläden, Mailorder etc. pp schwierig geworden ist, Musik zu verkaufen. Wie haltet ihr euch über Wasser?

COX: Eigentlich sollte es einfacher sein, seine Musik zu verkaufen, wenn man die vielen neuen Möglichkeiten sieht. Jedoch muß man auch bedenken, daß es ein viel größeres Angebot gibt – es gibt also für die gleiche Anzahl Leute, die überhaupt noch Musik kaufen viel mehr Angebot. Ich denke, wenn man sich eine Fanschar aufbaut, kann man seine Verkaufszahlen recht gut sichern, solang die Fans auch in den nächsten Jahren mögen, was man so macht. Depeche Mode oder Placebo sind da ein gutes Beispiel. Ich glaube nicht, daß diese Bands unter den gegenwärtigen Zuständen zu leiden haben. Es gibt also einen weg, sich über Wasser zu halten, aber man muß halt schwimmen können ;-)

Das ist auch das, was wir machen: Wir veröffentlichen gute Musik anstatt Massenware, und unsere Fans schätzen das. Der Einbruch am Gewinn der Plattenfirmen ist eine ganz andere Geschichte, aber der könnte auch gelöst werden, wenn sie einfach folgendes machen würden: Ich habe das Plattenfirmen schon oft erzählt, das es eine Lösung für das Problem gäbe, wenn die Majorlabels mit den Internetprovidern zusammenarbeiten würden, um Gebühren für Downloads abzurechnen. Du gefährdest nicht die Privatsphäre und den Datenschutz, der Provider rechnet die Downloads pro Monat ab. Die Labels machen den Internetprovider zum Teil der Musik- und Filmindustrie und geben einen Anteil ab, wie sie es an die Verlage tun. Der Download erfolgt ja immer über eine individuelle IP-Adresse, die der Provider sowieso vorliegen haben muß. Das Label oder der Verlag übergibt dem Provider ein Logging-Programm, um die Musikstücke zu identifizieren, die der User herunterlädt. Und schon wären wir wieder bei dem, wie es früher war, oder sogar noch besser, denke ich. Sogar noch besser, würde ich sagen: Der Kunde müßte keine Kreditkartenzahlungen mehr machen oder sich bei einem Musikportal anmelden. Er bekommt nur noch eine Rechnung pro Monat vom Internetprovider für Internet und die Anzahl der Downloads.

Stattdessen verfolgen die Majors Einzelne für das Onlinestellen von Musik, was keine sinnvolle Lösung für ein so massives Problem ist. Bei meiner Lösung wäre das vollkommen egal, ob man etwas hochlädt – weil der Downloader dann sowieso zahlt. Also wäre jeder glücklich. Kurzum, die Labels, Internetprovider und Urheberrechtsgesellschaften müssen zusammenarbeiten oder sie gehen einem langsamen Tod der gesamten Musikindustrie entgegen, wie wir sie derzeit kennen. (Rechte an diesem System haben Mojca und ich – wir hoffen, daß wir irgendwann vielleicht mal einen Cent für jeden Download bekommen, wir hätten dann sicher ausgesorgt ;-) Dummerweise sind die Labels, denen ich die Geschichte erzählt habe, nicht die multinationalen Majorlabels, sondern nur kleine Indielabels ohne irgendeine Verhandlungsgrundlage. Also schwimmen wir einfach mal weiter wie bisher…

Die Szene ist enorm gewachsen und die Technik ermöglicht es, dass fast jeder Musik machen kann. Welche Vorteile haben die technischen Fortschritte für Clan of XYMOX?

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COX: Ja, wir können alle Musik machen, klar! Ich denke, es ermöglicht den Leuten, Musik mit einem Programm am PC zu machen. Das ist gut, aber Musik muß noch immer kreiert werden. Es ist wie ein Gemälde. Man kann nicht argumentieren, daß jeder malen kann, weil man Farbe und Pinsel überall kaufen kann! Man muß bestimmte Fertigkeiten haben. Das gilt halt auch für Musik. Einer ist einfach besser als der andere, genau wie bei den Malern oder anderen Berufen, in denen man bestimmtes Können haben muß. Für mich ist Technologie vom ersten Tag an wichtig gewesen. Alle meine Instrumente waren Vintage-Synthesizer, Drummachines und 4- oder 12-Spurrecorder, mein 8bit-Atari-Computer. Also sogar damals konnte ich Musik allein machen. Heutzutage kann man das alles mit viel weniger Equipment, alles in deinem PC (ich hasse das Wort, ich bevorzuge Mac *lach). Aber grundlegend geändert hat sich trotzdem nichts: Man muß noch immer Musik schreiben, sich über einen Song Gedanken machen, Texte schreiben und Melodien und so weiter.

Welchen Tipp könnt ihr Newcomer-Bands geben, um aus den Massenveröffentlichungen herauszustechen?

COX: Schreibt durchschnittliche bis extrem schlechte Songs, fragt aber das hübscheste Mädchen der Klasse, darauf zu singen. Macht ein aufreizendes YouTube-Video mit einem blödsinnigen Titel, sodass eine Million Leute das aus bloßer Neugier heraus ansehen. Ruf dann einen TV-Sender an, daß Du das Video auf YouTube hast, das so und so viele Hits auf YouTube geschafft hast und ein großes Majorlabel wird dir einen großartigen Abzockvertrag unter die Nase halten, den Du später mal bedauern wirst. Aber wenigstens hast du deine 15 Min. bekommen ;-) Jeder andere Weg ist heutzutage versperrt, einfach wegen der nicht mehr existenten Verkaufszahlen der Indie-Labels aufgrund der Musikpiraterie. Sie können nicht mehr weiter ihre Geschäfte so führen, wie sie es getan haben und ist das letzte, was sie derzeit tun würden ist, Geld mit einer unbekannten Band zu verlieren. So, schade, aber die Zukunft sieht nicht grade rosig aus für uns alle aus…

Und was unternehmt ihr selbst, um euch weiterhin erfolgreich zu vermarkten?

COX: Eigentlich absolut gar nicht. Ich macht einfach nur das, was ich kann: Ich vertraue darauf, daß ein paar Prozent der Leute auf diesem Planeten vielleicht erkennen mögen, was ich mit meiner Musik mache und bisher hat das für mich ganz gut funktioniert. Die Arbeit hinter den Kulissen machen immer die Labels, in unserem Fall Trisol. Sie haben das Know-How, wie man potentielle Hörer erreichen kann, die die Band noch nicht kennen.

Clan of XYMOX kostet sicherlich immens Zeit. Doch es gibt bestimmt auch noch andere Musen, denen ihr euch hingebt?

COX: Für mich gibt es neben Musik eigentlich nicht viel. Ich nutzte die wenige Freizeit, die ich so habe um einfach zu relaxen. Das finde ich sehr wichtig. Entspannen tu ich mit einem guten Buch oder Film, mit Freunden, Musik und Wein.

Kommen wir zum aktuellen Album „In Love We Trust“. Der Song „Emily“ ist eine Vorabauskopplung zum Album. Wer ist Emily? Ist sie eine reale Person oder eine Fiktion?

COX: Wie immer ist das ein fiktiver Name. Ich nutze niemals reale Personen oder Namen. Das ist einfach ein Liebessong, ein Gefühl, wenn man in jemanden vernarrt ist. In diesem Falle ein Mädchen namens Emily. Das ist natürlich ein Thema, was schon tausend Mal benutzt wurde, aber für mich hört sich das ganz frisch und auf den Punkt gebracht an. Der Refrain von Emily sagt es alles…

Und warum wurde ausgerechnet dieser Song dazu auserwählt?

COX: Einfach weil es für mich wie die Single klang und es die richtige Länge für eine Single hat. Wir haben den Song schon live gespielt und ich habe bemerkt, dass die Leute sehr leicht mitsingen konnten. Einige meiner Freunde mit Kindern haben mir erzählt, das die Kids den Song jeden Tag hören wollen. Also sogar Kinder finden den Song einprägsam, so war das einfach die perfekte Single ;-)

Was könnt ihr uns zum Song „Hail Mary's“ verraten?

COX: Im Englischen sagt man ja Hail Mary's, wenn man um Vergebung bittet oder betet. Das ist quasi ein Bibelzitat, wobei es eher um den Sinn dahinter als die christliche Assoziation geht.

Gibt es ein Leitthema auf „In Love We Trust“? Wenn ja, welches?

COX: Da ist der Song «In love we trust» auf dem Album, der eigentlich zynisch gemeint ist, weil er eigentlich von Trennung handelt und nicht von Vertrauen in die Liebe. Sondern eher von Lust. Viele Songs behandeln das Thema, aber es gibt auch andere Songs auf dem Album, die ganz andere Dinge als Grundlage haben – z.B. «Morning Glow», «Home Sweet Home» und «On A Mission». Aber klar, die meisten Stücke sind über die inneren Vorgänge der Liebe, des Betrugs und der Trennung.

Und warum wurde dem Track 5 auch gleichzeitig der Albumtitel „In Love We Trust“ gewidmet?

COX: Weil ich mir gedacht habe, dass der Titel zynisch genug ist, um ihn mit großen Lettern auf die Albumvorderseite zu packen ;-)

Das Stück «Home, sweet home» erscheint ja vordergründig wie eine Hommage an Eure Heimat. Aber wenn man genauer hinhört, steckt da ja was anderes dahinter…?

COX: Haha, wenn man auf die Texte hört, dann ja… Der Text ist über eine Out-of-Body-Experience, also eine Nahtoderfahrung. Er beschreibt das Aufsteigen und die Wiedervereinigung eines Geistes oder einer Seele aus dem Körper, und das Erkennen des Endes und die Feststellung, daß der beste Platz doch zurück im eigenen Körper ist. Deswegen «Home, sweet home» ..

Um welche Mission handelt es sich beim letzten Track von „In Love We Trust“ „On A Mission“?

COX: Die Lyrics sind eine Verbindung von US-Politik mit dem Pen-und-Paper Rollenspiel Shadowrun. In dem befindet man sich in einer fiktiven Welt in der Konzerne die Leben der Angestellten kontrollieren und die Rückkehr der Magie verändert die Menschen, Politik und Kräfteverhältnisse. Es wurde in der Zeit geschrieben, als der größte Idiot unseres Planeten Präsident war.

Eure Alben haben immer einen sehr markanten Sound, aber schaffen es immer, am Puls der Zeit frisch und neu zu klingen – das ist sicher das herausragende an Clan of XYMOX: Daß Ihr es schafft, immer wieder neue Impulse zu setzen ohne die Wurzeln zu verleugnen – ist das schwierig für Euch und ein bewußter Prozess, oder schreibt ihr die Musik einfach nur aus dem Bauch heraus?

COX: Ich denke, die Musik reflektiert meinen persönlichen aktuellen Geschmack. Weil Musik für mich immer etwas ganz Persönliches ist, wird meine Persönlichkeit immer Teil der Musik sein und ich denke, das ist garantiert ein Fixpunkt in meiner gesamten Musiklaufbahn. Klänge sind immer ein inspirierender Faktor für mich, so bin ich immer auf der Suche nach neuen Dingen oder ich mache einfach selber neue. Diese beiden Faktoren zu kombinieren macht es, daß der Clan of XYMOX-Sound entsteht. Ein sehr persönliches Stigmata quasi.

Wie würdet Ihr das neue Album mit drei Sätzen beschreiben, gerade auch in Hinblick auf die vorangegangenen Alben?

COX: Für mich ist es nur wieder das Ende einer Periode, die seit dem letzten Album 3 Jahre lang war. In diesen Jahren habe ich immer wieder an Songs geschrieben, wie es die Zeit erlaubte. Für mich ist es einfach eine normale Entwicklung im Verlauf von Clan of XYMOX. Ich mag die Dunkelheit und den generellen Klang und das Gefühl des Albums.

Wie schaut es in eurer Zukunft aus? Ist eine Tour geplant?

COX: Ich plane noch nicht so weit im Voraus. Wir haben schon alle Shows für dieses und nächstes Jahr gebucht und warten mal ab, was noch so kommt…

Da wir gerade von Tour sprechen: Welcher Fleck der Welt hat es euch besonders angetan?

COX: Frag mich lieber, wo wir noch nie gespielt haben. Dann wäre meine Antwort Südafrika. Touren bedeutet meistens einfach nur hin und wieder zurückfahren, ohne sich viel ansehen zu können. Zum Glück konnten wir in Südamerika länger bleiben, weil wir bis zum Rückflug noch ein paar Tage Zeit hatten. Aus dieser Perspektive mag ich Südamerika sehr, auch die eigenartige Mischung der Kulturen und Architekturen, das gute Essen und den guten Wein.

Vielen Dank für die Antworten und alles Gute zum 25jährigen Jubiläum! Auf dass ihr uns noch weitere 25 Jahre mit eurem Sound verzaubern werdet ?

COX: Danke, alles Gute!