Goth und "normaler" Job - vereinbar?

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Posted by Dark Angel on 26. May 2007 - 19:37 in Lebensart, Lebenstil

Hallo ihr Lieben!

Was mich schon immer interessiert hat:
Was übt ihr denn für Berufe aus?

Also ich fange mal an:
Ich bin seit ca. sechs Jahren in der Scene. Viel auf Festivals/Konzerten unterwegs und insbesondere in Geschichte (eigentlich jede Epoche) und küstlerischer Fotographie (wer z.B. die Seite "darkview" kennt, weiß was ich meine) interessiert.

Habe zwar keinen Irokese - bin aber optisch schon erkennbar wenn man sich auskennt. ;-)

Beruflich bin ich Erzieherin in einem Kindergarten (nein - nicht bei der
Kirche, sonder bei der AWO ;-).
Und mir kommt es so vor, als würde ich manchmal schon von einigen Eltern doof angeguckt werden....

Probleme macht mir das zwar nicht - aber ich würde gerne wissen, ob euch das auch manchmal so geht!!!
Und ob ihr euch verstellt wenn ihr in die Arbeit geht. Also damit meine ich z.B.: anderere Frisur, dezentere Klamotten....

Grüße,
euer Engel

Comments

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Gast on 30. January 2011 - 11:46
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job und arbeit kein problem

Allso eher in meiner Freizeit habe ich das problem das ich angeschaut werde, wenn ich aber auf der Arbeit bin hat man damit kein problem, ich bin zwar noch Schüler aber das auf einer Realschule und Jobe als Kelner

Gast on 21. January 2011 - 20:50
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Vereinbar?

Klar! Ich arbeite als Programmiererin und das jetzt seit 5 Jahren,meine Kollegen sind total locker und das obwohl meine Haarfarbe dauernd zwischen Blau, Grün und Feuerrot wechselt.
Einige Kunden sind zwar erst ein bisschen geschockt lassen mich dann aber doch rein und meistens ordern sie mich bei neuen Problemen wieder.
Ich wurde bis jetzt erst 2 mal nicht reingelassen und das waren alles Senioren die inzwischen wahrscheinlich schon tot sind, also who the fuck cares?

Gast on 3. January 2011 - 23:06
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Kommt auf den Job an

Ich arbeite in der Veranstaltungstechnik, da ist das Aussehen nicht so wichtig, hauptsache feste Schuhe und Handschuhe sind dabei. Ist man eher repräsentativ unterwegs, werden natürlich andere Maßstäbe angelegt.

Gast on 30. December 2010 - 6:03
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jobs

... goth = job ohne perspektive

Gast on 6. December 2010 - 12:10
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Ich arbete in der IT Branche,

Ich arbete in der IT Branche, im Büro, renn immer Schwarz rum, Armyhose, Stiefel, Bandshirts, Undercut. Da ich so auch auf Vorstellungsgespräche gehe seh ich eh gleich ob ich so in der Firma willkommen wäre. Eigentlich wurd ich aber erst 1mal bei einem Vorstellungsgespräch darauf angesprochen.

Von daher mach ich mir da keine Gedanken.

Gast on 26. November 2010 - 18:32
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Das Leben als Goth !?

Ich laufe seit Jahren schon täglich in dezenten schwarzen Klamotten rum.Für mich ist das völlig normal,ich steh dazu,ich lebe mit meiner inneren Einstellung als Goth und bin davon auch überzeugt, wie manche Muslime Frauen aus Überzeugung mit Kopftuch rumlaufen.Arbeiten tu ich in einem Job Center und habe täglich mit der Öffentlichkeit (Hartz4 Kunden) zur tun.Mich kennt man nur so in schwarz und ich werden von meine Kunden so gut akzeptiert.Ich wirke sogar sehr seriös,dezent und auch vertrauensvoll,nur bei meinen Kollegen/innen werde ich als Sonderling,Einzelgänger,der nicht der "Norm" enstspricht angesehen.Ich werde gemieden,mit mir wird nur das nötigste geredet und privates wollen sie schon gar nichts wissen ,da es zu Fremd ,dämonisch oder was weiss ich was alles ist.Ich habe mich damit abgefunden,Außenseiter zu sein.Ich provuziere niemanden,ich bin ein Familienvater habe Frau und Kinder, wir führen ein ganz normales Leben wie andere auch.Wir sind nicht lebensmüde,nicht depressiv und auch keine Teufelsanbeter,wir sind nicht Ausländerfeindlich,unsere Kinder stehen auf Hip Hop und Rap! Wir sind tolleranter als als viele andere die nur auf uns schauen bloss weil wir schwarz tragen und Goth aus Überzeugung leben.
Wir werden so weiter leben,egal was andere über uns denken !

Gast on 11. November 2010 - 21:39
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Black is beautiful

Ich bin Erzieher, arbeite als Betreuer in einem Behindertenheim. Trage seit mindestens 15 Jahren nichts als schwarz. Ein Problem war das nie für mich, allerdings bekomme ich natürlich oft befremdliche Blicke zu spüren, doch das ist mir egal. Wer ein Problem mit meinem Äußeren oder meiner sich damit ausdrückenden Lebenseinstellung hat, soll halt fragen, ich beiße ja nicht - wenn er oder sie es nicht tut, was solls. Nicht mein Problem.
Manchmal bekomme ich sogar ganz lustige Kommentare zu hören, was mich freut ;)
Also, schwarz zu sein und einen normalen Beruf auszuüben, ist absolut vereinbar, ich hatte noch nie Schwierigkeiten deswegen.

Gast on 18. October 2010 - 11:52
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Goth und "normaler" Job vereinbar?

Ob es vereinbar ist, denke ich muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin Zahnmedizinerin, bin fast jeden Tag in der Klinik und hier gibt es natürlich eine gewisse Kleider- und Hackordnung. In meinem Beruf ist man darauf angewiesen, dass einem die Menschen - auch viele alte Leute - vertrauen, es kann mir keiner erzählen, dass man gerne zum Zahnarzt geht.
Ich trage meine weißen Kittel gerne, sehe es auch nicht unbedingt als Verstellung oder Einschränkung meiner Persöhnlichkeit, weil ich meine Arbeit liebe. Mein Beruf ist nunmal ein Teil von mir, genau wie meine Dunkle Seite.
Mit meinen Kollegen/Chefs etc hatte ich deswegen auch noch nie Probleme, im Gegenteil - es wurde eigentlich immer toleriert. Ich leiste gute Arbeit, kann gut mit meinen Patienten umgehen und grenze mich nicht aus - mehr zählt meiner Meinung nach auch nicht. Ich mag die meisten meiner Kollegen auch, obwohl sie HipHop hören, Gangsta-Rap mögen und sontige andere Interessen haben :D. Wir schaffen es sogar nach der Arbeit gemeinsam auf die Piste zu gehen (auch wenn die ein oder andere zunächst etwas geschockt war und ich nur dank guter Connections zu den Türstehern mit in eine bestimmte Disco durfte) - dann stört es mich auch nicht, wenn ich mal einen dummen Kommentar zu hören kriege. Ich weis wer ich bin und was ich will, deswegen muss ich mich niemandem erklären :D Ich kann über solch intolerante Idioten nur schmunzeln.
Es ist auch schön, nur unter meines gleichen zu sein, aber ohne meine Arbeit würde ein Teil von mir fehlen.
Trotzdem kann ich jeden verstehen, der sagt, dass ihm Goth oder die Tatsache als Goth erkannt zu werden wichtiger ist.

Katastrophe

Dark Soul on 17. February 2008 - 17:49
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Keine Probleme damit

Bin ja DvD (Depp vom Dienst), Industriemechaniker. Spielt also keine Rolle wie ich rumlaufe, dreckig werde ich immer. Aber ziehe mich selten ganz schwarz in der Arbeit an, obwohl ich die Möglichkeit hätte. Benutze nur alte Klamotten in der Arbeit, kann schnell mal was kaputt gehen. In der Arbeit, wissen sie schon das ich ein Goth bin, sehen sie ja auch an meinen schwarzen Fingernägeln. Nein, nicht vor dreck *lach*. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Die meisten verstehen es zwar nicht, aber sind tolerant ! Gut die langen Haare sind ein Problem mit der Arbeitssicherheit, also trage ich einen Haargummi.

Asmodis on 14. February 2008 - 17:52
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Nicht viel Möglichkeiten

Ich bin in einem Möbelmarkt von der Neuen Arbeit beschäftigt - da muss ich bestimmte Kleidung tragen - außerdem will ich nicht, dass ich mir meine schwarzen Klamotten beim Möbelschleppen versaue - dafür sind die zu schade. Meine langen Haare habe ich immer. Wenn ich mit schwarzen Fingernägeln ankomme, bekomme ich zwar dumme Kommentare (dazu bin ich ja auch noch schwul - was dann besonders gern genommen wird, wenn ich schwarze Fingernägel trage), aber das ist mir egal. Im Sommer trage ich z. B. T-Shirts von DEAD! Findet meine Chefin nicht so toll, aber auch das ist mir wurscht. Hauptsache ich komme ich der vorgeschriebenen Sicherheitskleidung! Ein wenig "verstecken" muss ich mich da schon, auch wenn ich es nicht beabsichtige!
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Honi soit qui mal y pense (Ehrlos ist wer Schlechtes denkt)
Motto eines Ritterordens (Hosebandorden) gegr. im 14ten Jahrhundert

Alchemist on 5. October 2007 - 17:10
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der Quotengrufti

Naja ich hab hier ja schon einiges gelesen und kann dem meißten hier durchaus zustimmen...

Ich arbeite ja bekanntlich als Alchemist und bei uns hier im Werk gibts davon nicht viele von unserer Art ;-) ich kenn grad mal einen und weiß dass noch mind 2 rumlaufen...

In meiner Abteilung bin ich eben der "Quotengrufti" o der "Schwarze Mann" da sollte man doch weit drüber stehn; natürlich machen n paar immer mal wieder nen blöden Spruch doch hier sind die eigendlich recht tolerant... ausserdem bleibt ihnen ja nichts anderes übrig.
Ich denke es kommt natürlich viel aufs Äussere an... zumindest am Anfang. Darum kleide ich mich normalerweise auch recht dezent. Es ist zwar zu erkennen welcher Stilrichung ich amgehöre aber bei mir ist es nicht die Kleidung sondern die Persönlichkeit die mich ausmacht...
Und nachdem man mal mit n paar Leuten seine Lebenseinstellung diskutiert hat, woran praktisch kein Weg vorbei führt ,sollte man eigendlich auch akzeptiert sein.

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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null;
und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
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Lebensfreund on 17. September 2007 - 18:45
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Innere Werte

Die Farbe unserer Kleidung spiegelt doch unsere Stimmung und Einstellung wieder (zumindest mal bei mir). Wenn ich mich stimmig mit meinem Äußeren fühle, dann ist es doch absolut gleichgültig, was andere Menschen dazu sagen.
Es muß ja nicht ein fettes MakeUp (was ich jetzt selbst sowieso nicht tragen würde), Nieten, offene Tattoos (da habe ich dann schon welche ...) oder das Bondage-Outfit sein, wenn ich im Berufsalltag arbeite.
Wie ich auf meine KollegenInnen wirke ist eigentlich durch meine inneren Werte geprägt.
Vielleicht hatte ich bisher nur Glück, denn schwarze Kleidung ist bei mir noch nie ein Problem gewesen. Und ich hatte schon einige Jobs gemacht. Z.Zt. bin ich im Qualitätsmanagement tätig und ich habe mit KollegenInnen, Lieferanten und Kunden zu tun.

Liliph on 22. September 2007 - 17:05
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Also ich selbst bin azubi

Also ich selbst bin azubi zur werkstoffprüferin...also auch qualitätsmanagment, wir bekommen die kleidung von unserer firma gestellt...allerdings hab ich einiges an metall im gesicht...was manchmal zu komischen blicken führt!

meine arbeitskollegen wissen das ich (wie sie sagen) ein sargnagel bin und die meisten haben kein problem damit...sie fragen manchmal was wir so machen und warum ich so bin dann antworte ich und sie sind zufrieden.

eigentlich gibt es doch nur von dummen menschen dumme sprüche und auf die sollte man ja nun nicht hören!

sabine on 18. September 2007 - 9:01
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Wie meinst Du das mit der

Wie meinst Du das mit der Spiegelung der Stimung und Einstellung in der schwarzen Kleidung. Schwarz bedeutet für mich Tod, Traurigkeit und Melancholie. Für mich sind die schwarzen Klamotten kein Spiegelbild meiner Einstellung. Für mich sind die Klamotten mehr ein Erkennungsmerkmal einer Musikszene. Ich bin meistens gut gelaunt, wenn ich auf Gothic-Parties gehe und trage dabei schwarz.. Außerdem gefallen mir schwarze Klamotten einfach!

Lebensfreund on 18. September 2007 - 9:34
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Schwarz als düstere Farbe

Schwarz ist eine dunkle Farbe. Eigentlich keine Farbe sondern die Absorbtion von Licht.
Weiß ist dagegen die totale Reflektion.

Was hat das mit Stimmung zu tun?

Wenn ich FREIWILLIG dunkle Kleidung trage und mich FREIWILLIG einer düster geprägten Gruppe zuordnen möchte (Stichwort Erkennungsmerkmal), dann drückt dies schon einen Teil der inneren Werte aus.
Die inneren Werte (oder Ausrichtung) schwanken nicht ganz so oft, denke ich mal und deshalb kann die momentane Stimmung schon davon abweichen.
Meiner aktuellen Stimmung nach würde ich jetzt in feuerroten Klamotten zu einer alten Freundin eilen und sie nach vielen Jahren endlich mal wieder in die Arme nehmen ...

Aber die Stimmigkeit ist wichtig, es muß zusammen passen, dann "strahlt" ein Mensch die notwendige Harmonie aus (was nicht in Form von angepasster Kleidung zu verstehen ist). Leider funktioniert dies nicht immer, aber je öfter desto besser (bei mir).

So, nun habe ich viel geschrieben und weiß garnicht mehr, ob ich den richtigen Punkt getroffen habe ...

Loneliness on 18. September 2007 - 21:38
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Schwarz

Übrigends ist Schwarz (sofern es überhaupt eine Farbe ist) auch die Farbe der inneren Erkenntnis. :-)

Loneliness

sabine on 18. September 2007 - 19:25
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Schwarz als totale

Schwarz als totale Absorption von Licht ist klar. Ich wollte einfach nur sagen, dass ich Schwarz auch dann trage, wenn ich bestens gelaunt bin. Dei erster Beitrag hat sich für mich so angehört: Du hast immer "schwarze Stimmung" und ziehst Dich deshalb schwarz an. Du bist also immer schlecht drauf. So hab eich das Verstanden. Die Farbe Rot in Verbindung mit einem/einer Ex könnte zwei Bedeutungen haben. Neue Liebe oder Hass. Das aber nur am Randen ;-)

Lebensfreund on 18. September 2007 - 19:31
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Na dann ist das

Na dann ist das Schwarztragen als nicht Stimmungsbild geklärt ;-) Ich ziehe auch schwarze Sachen an, wenn ich total gut drauf bin und wenn nicht dann sowieso. Im Büro falle ich dadurch vielleicht schon auf, vor allem wenn die eigentlich üblichen Krawatten/Hemdträger nicht verstehen, dass ich darauf nicht so stehe ...

Stimmt, meine erste Beziehung (hieß übrigens auch Sabine ...) ruft immer wieder beide Stimmungen in mir hervor. Also Liebe oder manchmal auch Hass ...

Loneliness on 13. September 2007 - 2:00
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Goth und "normaler" Job vereinbar?

Seid gegrüßt!

Ich möcht unbedingt meinen Senf dazugeben.

Also, ich bin Kranke(n)schwester und ich find das nicht wirklich ein Problem mit dem Vereinbaren. Gut, der große Vorteil liegt darin, dass ich auf der Arbeit die Kleidung gestellt bekomme, aber mit Make-up und Haaren tun kann, was mir beliebt. (und das in einem katholischen Krankenhaus) Ich arbeite auf einer Palliativstation (für die, die damit nichts anfangen können: Hospiz, Sterbestation bzw. Station für austherapierte Menschen) Und für mich ist die Arbeit sehr erfüllend, denn ich habe jeden Tag mit dem Tod zu tun und da ich selbst eine andere Einstellung zum irdischen Lebensende hab, kann ich viel besser mit dem Tod meiner Patienten umgehen, bzw den Angehörigen viel mehr Unterstützung bieten. Klar, das klingt makaber. Aber manchmal hat es auch seine Vorteile schwarz zu sein... :o)

In diesem Sinne, schwarzherzliche Grüße
Loneliness

hila on 17. August 2007 - 10:58
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Job und Klamotten

Hallo zusammen,

also im Bezug auf Klamotten und Job muss ich sabine Recht geben. In vielen Bereichen passt das Gothic-Outfit einfach nicht rein. Vor allem wenn man sich "nach außen präsentieren" muss oder einfach die Kollegen oder schlimmer noch - der Chef damit nicht zurecht kommen.
An dieser Stelle muss ich mal im Bezug auf Akzeptanz was los werden: Tussen werden überall akzeptiert, warum eigentlich? Was stellen die da? Sexopfer, sonst nichts oder? Und schon versteht sich wieder , warum sie akzeptiert werden, zumindest von den Männern. Unter den Tussen herrscht dann der berühmte "Tussenkampf". Lemminge! So was gibts bei unserer Szene gar nicht (ich habs bisher zumindest nicht erlebt) . Das ist natürlich tragisch wenn sich unsereins mit sowas abfinden muss. Außenseiter bleibt man dann evtl. trotzdem, ob mit oder ohne Gothic Klamotten. Ich habe aber auch schon das Gegenteil erlebt: nicht am Tussenkampf teilzunehmen, hat tatsächlich des öfteren mehr Vorteile, was die Hennen sichtlich ärgert. :-)

LG
hila

Noir_VisVitalis (nicht überprüft) on 3. August 2007 - 14:21
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Ich für meinen Teil muss

Ich für meinen Teil muss sagen das ich große Probleme haben einen Job zu finden. Habe bis März bei AMD (Chipfabrik) gearbeitet wo ich eben wegen meines Aussehens und Auftrettens gekündigt wurde. Seitdem suche ich , mittlerweile verzweifelt, nach einem neuen Job.

Ich hab mir vorgenommen mit mehr Zeit bei der Auswahl zu lassen damit ich nicht wieder nach 5 Monaten gekündigt werde weil einem dann doch meine Art und mein Wesen stört.

Werde bzw habe mich jetzt vermehrt in Betrieben bzw. Läden beworbenwo das "anders sein" endweder nicht so wichtig oder sogar erwünscht ist. Bisher leider keine oder nur negatives Feedback.

Gruß Crissy

sabine on 3. August 2007 - 20:47
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Oh je das klingt aber gar

Oh je das klingt aber gar nicht gut. Ich denke es ist am Besten, wenn man sich arbeitsmässig anpasst. Die schwarzen Klamotten kommen halt dann erst am Freitag raus. Meine innere Einstellung und meine Interessen kann ich auch ohne entsprechendes Outfit zeigen. Nichts desto trotz finde ich es in der heutigen Zeit sehr armselig, wenn jemand nach nach seinem Äußeren beurteilt wird. Es sind halt nicht alle so tolerant wie wir un unserer geliebten Gothic Szene!
Ich versteh aber auch, dass es Berufe gibt, da kann man einfach nicht im Gothic Outfit arbeiten. Ich denke hier an Berufe mit Kundenkontakten oder im erzieherischen Bereich. Ein Banker im Gothic Outfit würde wohl nur für einen kleine Gruppe von Bankkunden vertrauenswürdig erscheinen. Hier trifft wohl das alte Sprichwort: "Kleider machen Leute" voll zu. Rein das Äußerliche bestimmt in solchen Situationen den Erfolg. So ist unsere heutige Welt und wenn man eine "Randgruppe" angehört hat man es eben nicht leicht. Wenn man sich nicht verstellen will, dann bleibt nur ein Job innerhalb der Szene (Läden, Diskotheken, Konzertveranstalter,...).
Ich selbst konnte einige Erfahrung in der Werbebranche sammeln. in Werbeagenturen scheint es unter den Kreativen auch etwas lockerer zu zugehen. Vielleicht wäre dieser Bereich auch interessant für Dich.

Ganz liebe Grüße

Armand (nicht überprüft) on 30. July 2007 - 15:41
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Goth und "normaler "job -verinbar?

Leider nicht immer ich bin jetzt schon 4jahre dabei und habe als Kellner gearbeitet und als koch ,und ich wurde bis jetzt immer blöd angeguckt oder an gequatscht ,es ist leider so in der heutigen Gesellschaft sind und bleiben wir wohl länger aussenseiter so ist das! Damit müssen wir leben. Euer Armand

sabine on 30. July 2007 - 15:50
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Ach Ihre beiden seht das

Ach Ihre beiden seht das viel zu pessimistisch. Lieber Aussenseiter als der zunehmend verblödeten Masse hinterherlaufen. Ich bin Stolz auf unsere Szene. Wer hier anderer Meinung ist, den Frage ich: In welcher anderen Musikrichtung ist es heutzutage noch möglich eine Discoveranstaltung ohne Türsteher durchzuführen?
Ich sehe es ein, dass Gothics auf "Normalos" etwas abschreckend wirken, aber ich kenne keine friedlichere Szene! Selbst bei aggressiver und wütender Musik gibt es keine Ausschreitungen. Das finde ich toll unbd finde es gleichzeitig sehr Schade, dass diese Bild nicht nach Außen getragen wird. Andererseits ist es ja auch gut so, denn wenn erstmal die großen Massen auf unsere Musik aufmerksam werden, ändert sich hierbei bestimmt auch einiges.

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