Worum geht es:
Im 21. Jahrhunder werden auf einmal keine Kinder mehr geboren weil Frauen auf unerklärliche weise nicht mehr Schwanger werden. Der Jüngste Mensch (18) Stirbt und alle sind sehr betroffen und ängstlich da der Altersdurchschnitt sehr hoch ist. Dann eine glückliche wendung, eine Frau ist Schwanger und bekommt mitten im "Krieg" ein Kind.
Meine Frage:
Wenn ihr diesen Film kennt und gesehen habt.
Was hat er in euch ausgelöst, welche Gedanken, Ängste und Vorstellungen kommen un euch hoch?
Wir machen uns selbst kaputt
Menschen sind dumm. Sie zerstören nicht nur sich selbst, sondern die Welt, in der sie leben gleich mit dazu. Welches Tier würde so etwas tun? Die Natur hat einen Mechanismus entwickelt, der sich schon immer bewährt hat: ein Kreislauf, der verhindert, dass eine Art ausstirbt und alle leben lässt. Raubtiere verhindern die übermäßige Vermehrung der "Vegetarier", die sonst die Pflanzenarten bedrohen würden. Gibt es wieder weniger Opfer, werden auch die Räuber weniger.
Der Mensch hat keinen natürlichen Feind außer sich selbst und etwaige Krankheitserreger, die er aber ganz gut zu bekämpfen weiß. Ist ja auch alles gut so, allerdings darf sich der Mensch nicht herausnehmen, die Natur zu zerstören, von der er abhängig ist. Ständig hört man fürchterliche Nachrichten über Umweltverschmutzung. Wo soll das hinführen? Tanker werden im offenen Meer "gereinigt" , Pipelines in Russland sind uralt, das Öl läuft einfach so in die Natur, Überfischung, hormonaktive Stoffe im Trinkwasser... All das hat bereits Auswirkungen auf die Menschheit, die Zusammenhänge werden nach und nach verstanden und trotzdem passiert nichts, um all das Übel einzudämmen.
Allerdings lässt sich offenbar die Natur trotzdem nicht alles gefallen. Sie schlägt zurück. Und das Geschrei der Menschen ist groß, obwohl sie bei vielem selbst schuld sind.
Signum-D sagt, dass die Menschheit ausstribt. Langsam aber bestimmt, wenn nicht bald was passiert. Allerdings ist hier nicht nur der Umgang mit der Natur Schuld, sondern genauso der zwischenmenschliche Umgang. Wer hat denn heutzutage noch Zeit für Familie? Heute kann man froh sein, einen Job zu haben und vielleicht noch eine/n Freund/Freundin, die man (wenn man Glück hat) regelmäßig sieht.
Der Mensch - sein Problem ist er selbst
"Unser sogenannter Friede"
"Unser sogenannter Friede" ist wohl nicht wirklich nicht so friedlich, wie man denken sollte. Schaut man sich die Konflikte dieser Welt an, sieht man dass immer wieder die Religion schuld ist. Religion ist doch nicht das Problem unserer Zeit. Jeder sollte seine Religion ausüben dürfen. Wir sollten uns lieber um die Umwelt und unser Aussterben kümmern. Was nutzt es, wenn sich eine Weltreligion durchgesetzt zu hat, aber die Erde zerstört ist? Für mich ist die Menschheit einfach nur dumm. Es wird sich immer auf die falschen Dinge konzentriert. Hier ist uns sogar die Tierwelt überlegen. Der Trieb die eigene Art zu erhalten scheint bei den Menschen nicht mehr vorhanden zu sein. Vielmehr macht man sich gegenseitig kaputt. Es geht nur um Geld, Religion, Spass und Sex (aber nicht im Sinne der Fortpflanzung). Ich hoffe die Menschheit macht noch rechtzeitig die Augen auf!
Bei uns, den sogenannten
Bei uns, den sogenannten "westlichen Industrieländern" besteht zwar immer noch die Möglichkeit Schwanger zu werden, doch auch hier wird der Altersdurchschnitt rapide ansteigen da das Bevölkerungswachstum bei durchschnittlich bei 1,6 liegt. 2,1 brauchen wir um zu wachsen. Wir sterben also aus.
Der Film hat mich daran erinnert und die Gedanken geweckt wie es wohl werden wird in unserer nahen Zukunft. Werden wir weiterhin so viel Einfluss auf das Weltgeschehen haben? Werden wir unsere Kultur erhalten können? Wird es so weitergehen mit unserem sogenannten Frieden?
Children of men, ist eine gelungene Fiction zu der Zukunft die uns erwartet wenn wir alles so weitergehen lassen wie es momentan läuft.
Den Film kenne ich leider
Den Film kenne ich leider nur vom Hörensagen. Da das Thema sehr interessant klingt, werde ich mir den Film im Winter zu Gemüte führen.
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